KTI Innovationsförderung für Stemergie und NeMoDevices

Bei den Sondermassnahmen des Bundes gegen den starken Franken dürfen sich die zwei venturelab-Startups Stemergie und NeMoDevices über die Unterstützung der KTI freuen. Stermergie um den früheren venturelab-Manager Daniel Leutenegger entwickelt neue Therapien für den Kampf gegen Krebs, die venture leader Gewinnerin Emanuela Keller von 2010 entwickelt für NeMoDevices ein innovatives Neuromonitoring-System.

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Das Gründer-Team von Stemergie: Dr. Virginie Clément-Schatlo und Daniel Leutenegger

Mit dem mobilen Neuromonitoring-System ist es möglich, bei Schlaganfall-Patienten Folgeschäden zu verringern. Unter Verwendung von Licht wird die permanente Überwachung der Sauerstoffversorgung und Durchblutung des Gehirns sichergestellt, um gefährliche Folgeschäden zu vermeiden und den Therapieverlauf zu verbessern. Das Zürcher MedTech-Unternehmen wurde 2007 als Spin-Off der Universität und der ETH Zürich gegründet. Stemergie, ein Spin-off der Uni Genf (UNIGE) und der Genfer Uni-Klinik (HUG). Die Wirkstoffe und Technologie von Stemergie richten sich gezielt gegen sogenannten Krebs initiierenden Zellen, die nach neueren medizinischen Theorien das Tumorwachstum verursachen. Bisherige Therapien liessen diese unbehelligt. Das Startup konnte auch bei venture kick punkten und liegt bei den TOP 100 Schweizer Startups auf Platz 19.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.