AOT mit erfolgreicher Finanzierungsrunde

Die venture kick Gewinner von Advanced Osteotomy Tools nehmen dank einer erfolgreichen Anschubfinanzierungs-Runde CHF 1.6 Mio auf. AOT ist ein Spin-off des Universitätsspitals und der Universität Basel und entwickelt integrierte Systeme zur robotergesteuerten Operationstechnik unter Anwendung von Laser Technologie.

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Alfredo Bruno, Gründer und CEO von Advanced Osteotomy Tools

An der Anschubfinanzierung beteiligten sich EVA – the Basel start-up agency, Zürcher Kantonalbank und Private Investoren, zur Hauptsache aus dem Start Angels Network. «Das Vertrauen, das die Investoren bewiesen haben, ermutigt uns auf unserem Weg und validiert das Konzept von AOT», meint Alfredo Bruno, Gründer und CEO.

Chirurgenhilfe bei komplizierten Operationen
Prof. Hans-Florian Zeilhofer, Leiter der Spezialklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsspital, Gründer und Verwaltungsrat der AOT ergänzt: «Die Finanzierung ermöglicht uns ein einzigartiges System unter Verwendung von bahnbrechender Technologie zu schaffen, um den Chirurgen bei komplizierten Operationen zu unterstützen. Unser Laserschneidegerät ist das erste, das am Knochen verwendet werden kann und damit ein echter Fortschritt.» Das Jungunternehmen vereinigt Expertise in Laser-Technologie, Bildgebung und Navigation und baut auf den jahrelangen Forschungsarbeiten des Hightech Forschungszentrums für Cranio-Maxillo-Facial Chirurgie (HFZ) des Universitätsspitals Basel auf.

Zum ersten Mal Investitionen aus Basel und Zürich
Die AOT AG entwickelt medizinaltechnische Geräte und Werkzeuge für die Osteotomie und verfolgt die Vision einer «berührungsfreien Knochenchirurgie unter Verwendung von Laser, Robotern und Navigationssytemen». Das erste Produkt ist ein innovatives System für vielfältige Interventionen der Cranio-Maxillo-Facial (CMF) Chirurgie sowie für andere komplexe chirurgische Eingriffe am menschlichen Körper. «Zum ersten Mal investieren hier Institutionen der Kantonalbanken Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Zürich zusammen in ein Jungunternehmen. Dies ist ein wichtiges Zeichen in der Innovationsszene der Schweiz» unterstreicht Peter E. Burckhardt, VR-Präsident von AOT und CEO von EVA. Die Basler Kantonalbank BKB und die Basellandschaftliche Kantonalbank BLKB sind die Hauptaktionäre der EVA.

Dank venture kick kräftiges Startpolster
Um gleich zu Beginn eine gute Voraussetzung für seine Unternehmung zu schaffen, nahm Alfredo Bruno an der Förderinitiative venture kick teil. Mit Erfolg: im Semptember 2010 konnte man sich das Sieger-Preisgeld von 130'000 Franken sichern - wichtiges Förderkapital, um die ersten Gründungsschritte zu bewältigen und wichtige Know-how zu tanken. Ausserdem absolvierte er den venturelab Kurs venture training. Dieser brachte durch den Austausch mit Experten und anderen Firmengründern weitere wertvolle Inputs fürs eigene Unternehmen.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.