Redbiotec arbeitet mit Intercell zusammen

Das ETH-Spin-off Redbiotec aus Zürich-Schlieren hat eine Zusammenarbeit mit Intercell AG aus Wien bekannt gegeben. Die Österreicher können nun auf die Technologieplattform rePAX™ zugreifen, mit der menschenähnliche Eiweisskomplexe im Labor für Heilmittel gegen zahlreiche Krankheiten hergestellt werden können.

Massgeschneiderte Heilmittel gegen Krebs, Alzheimer und andere tödliche Krankheiten statt Breitband-Medikamente mit Nebenwirkungen. So lautet das hehre Ziel des ETH-Spin-offs mit Sitz in Zürich-Schlieren dank ihrer bahnbrechenden Technologieplattform, die es ermöglicht, Eiweisskomplexe, wie sie in menschlichen Zellen vorkommen, im Labor herzustellen und das innerhalb nur weniger Monate. Die Impfstoff-Pipeline des biopharmazeutischen Unternehmens, das 2006 gegründet wurde, arbeitet mit zahlreichen Pharmafirmen, z.B. Roche und Merck zusammen, für die es virusähnliche Partikel produziert. Um sich auf die Gründung und den Start vorzubereiten, absolvierte CTO Corinne John den Semesterkurs venture challenge. Mit dem Gewinn des Jungunternehmerpreises der W.A de Vigier Stiftung hatte man schon bald die erste grosse Erfolgsmeldung, der in den nächsten Jahren noch viele folgen sollten. Und dank der neuesten Partnerschaften und Entwicklungen wird auch in Zukunft noch viel von Redbiotec zu hören sein.

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annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.