100.000 Franken für venturelab Alumni

Evasensor, eSmart und KB Medical lauten die drei glücklichen venturelab-Startups, die dank der Initiative "Helping Hand" der Fondation Dr. René Liechti insgesamt 100.000 Franken erhalten. Sie sicherten sich bei dem «Pure les Arts» Preis 50.000, 30.000 und 20.000 Franken.

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Stiftungsgeld für drei menschenfreundliche Business-Ideen (Foto:Paul Georg Meister, pixelio.de)

Bei der Auszeichnung «Pure les Arts» werden jedes Jahr Geschäftsideen ausgezeichnet, die neben wirtschaftlichen, besonders auch humanitäre Aspekte beinhalten. Die von der Stiftung geförderten Projekte sollten so z.B. nachhaltige Fortschritte in den Bereichen Gesundheit, Ethik, Umwelt oder im Kampf gegen Armut vorweisen.
 
venture leaders holen sich Stiftungsgelder
Evasensor aus Neuchâtel entwickelt Biosensor-Systeme für schnellere Tests und Untersuchungen in der Forschung, Pharma-und Life-Science Szene. Der CEO Max Wikiwar war 2007 unter den Gewinnern von venture leaders. Die Firma erhielt 50‘000 Franken. 30‘000 Franken bekam dagegen das junge Startup eSmart, das mit Fabrizio Lo Conte einen diesjährigen venture leaders Gewinner in seinen Reihen hat und bei der Förderinitiative venture kick im Finale im nächsten Jahr noch die Chance auf zusätzliche 100‘000 Franken hat. eSMART ist eine umfassende Lösung zur intelligenten Strom-Steuerung des Hauses. Ebenso von venture kick gefördert wurde KB Medical, die die restlichen 10‘000 Franken von der Fondation Dr. René Liechti erhalten haben. Sie entwickeln einen Medical-Roboter, der die Kosten und Risiken in der Chirurgie verringern soll.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.