Climeworks ist Finalist der Virgin Earth Challenge

Nun ist es amtlich: Climeworks gehört weltweit zu den Top 11 Organisationen im Kampf gegen den Klimawandel. Das ETHSpin-off und venture kick Gewinner von 2010 kam unter die besten 11 von 2600 Einreichungen und steht als Finalist der Virgin Earth Challenge fest. Das Jungunternehmen hat eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, CO2 aus der Atmosphäre zu extrahieren, um dieses für industrielle Zwecke nutzbar zu machen.

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Die Gründer von Climeworks Christoph Gebald & Jan Wurzbacher mit COO Dominique Kronenberg

Das Ergebnis wurde bei der GlobalClean Energy Congress in Calgary offiziell bekannt gegeben. Die 25 Millionen US-Dollar Initiative mit dem Namen Virgin Earth Challenge (VEC) wurde 2007 von Richard Branson ins Leben gerufen, um gegen Treibhausgase & Co vorzugehen. In der Shortlist sind neben den Schweizern, Biochar Solutions, The Savory Institute, Coaway, Full Circle Biochar, Global Thermostat, Kilimanjaro Energy (alle USA), Biorecro (Schweden), Black Carbon (Dänemark), Carbon Engineering (Kanada), Smart Stones (Niederlande).

venture kick Gewinner und TOP 100 Startup  
Co-Gründer Christoph Gebald hat im Jahr 2008 an dem Semesterkurs venture challenge an der ETH teilgenommen und ein Jahr darauf 130'000 CHF bei venture kick gewonnen. Ebenso wurde das Startup von der Volkswirtschaft Stiftung gefördert. Bei der Wahl der besten Schweizer Startups kam Climeworks auf den 11. Platz.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.