Swiss Technology Award 2011 für BioVersys

Das venturelab-Startup BioVersys wurde im Rahmen des 6. Swiss Innovation Forum als innovativstes High-Tech-Startup 2011 gewählt ausgezeichnet. In der Kategorie «Start-up» befanden sich zudem nur Unternehmen, die von dem Startup-Training der KTI profitierten.

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Glückliche Gewinner: die beiden Bioversys-Gründer CEO Marc Gitzinger und CSO Marcel Tigges

Mit dem Swiss Technology Award werden herausragende Leistungen im Bereich von Innovation und Technologie ausgezeichnet, die ein überdurchschnittliches Marktpotenzial und grosse Wachstumschancen für die Zukunft aufweisen. Aus den 96 Bewerbungen wurden neun Unternehmen in drei Kategorien als Finalisten nominiert. Bemerkenswert: alle Finalisten der Kategorien «Inventors» und «Start-up» haben das venturelab-Programm absolviert und machten somit den Sieger unter sich aus. Ebenso wurden die Firmen in ihrer Startzeit von der Förderinitiative venture kick gefödert. So war Marc Gitzinger von BioVersys 2009 unter den venture kick Gewinnern.

BioVersys: Antibiotika-Resistenzen einfach ausschalten
Resistente bakterielle Krankheitserreger stellen weltweit, besonders in Krankenhäusern, ein immer grösseres Gesundheitsrisiko dar. BioVersys hat eine Methode entwickelt, um chemische Moleküle zu identifizieren, welche spezifisch Resistenzen gegen Antibiotika auf genetischer Ebene im Bakterium «ausschalten». Dadurch ist es möglich Antibiotika zu reaktivieren, welche ihre Wirkung durch die Resistenz bereits verloren hatten. Zwei Produktkandidaten befinden sich aktuell in frühen Lead- Entwicklungsphasen und zeigen das grosse Potenzial der Technologie, lebensrettende Medikamente zu entwickeln. Mit BioVersys kam CEO Marc Gitzinger auf Platz 23 der TOP 100. In der Vergangenheit absolvierte er das komplette Programm von venturelab und war ebenso Gewinner bei venture kick: «Die Kurse von venturelab bieten jedem High-Tech Gründer, Studenten und Wissenschaftler eine ideale Plattform in Sachen Unternehmensgründung. Zudem wird einem eine ganze Menge «Gründerspirit» mit auf den Weg gegeben», so der Mitgründer von BioVersys.

Die anderen Finalisten aus der Kategorie «Start-up»
Celeroton (Platz 17 bei den TOP 100) entwickelt und produziert ultrahochdrehende elektrische Antriebssysteme und hat bereits Kunden in aller Welt. CEO Martin Bartholet war im Jahr 2008 Gewinner von venture leaders und konnte nach dieser Zeit noch mehr Preise für sich verbuchen, wie den Gewinn von venture kick oder 2009 den Gründerpreis der de Vigier Stiftung. Matthias Peterhans und Stefan Weber von CAScination ist es dagegen gelungen ein Navigationssystem zu entwickeln, das bei der Entfernung von Tumoren in der Leber Unterstützung leistet. Das TOP 100 Startup (Platz 37) und Spin-off der Universität Bern, wurde erst vor zwei Jahren gegründet, und konnte ebenso in seiner Anfangzeit von venturelab und venture kick profitieren.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.