Hypoplus und Uepaa auf venture kick Kurs

Hypothekenvergleich im Internet und ein mobiles Safeguard-App für Alpinisten – das sind die zwei Ideen, die bald im venture kick Finale um die Gesamtsumme von 130‘000 Franken kämpfen. Die beiden Zürcher Startups Hypoplus und Uepaa(!!) Swiss Alpine Technology setzten sich vor kurzem in der zweiten Runde der Förderinitiative durch, in der sie in einem 20-minütigen Pitch mit nachfolgender Q&A-Session ihre Businessmodelle vorstellten.

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Im venture kick Finale (v.l.n.r.): Manuel Thiemann (CTO) von Hypoplus und Mathias Haussmann (CEO) von Uepaa(!!)

Zwei frische Ideen auf dem Weg zur venture kick Spitze: HypoPlus aus Zürich, eine Internetplattform für Privathypotheken, bietet seinen Usern einen kostenlosen Vergleich von Hypotheken einer Vielzahl von Banken und Versicherungen an. Das Smartphone-App von Uepaa! soll dagegen vermisste Menschen in der Berg- und Alpenwelt finden und mit dessen Hilfe bergen können. Die beiden Startups werden in der nächsten Zeit von einem zusätzlichen Coaching im Rahmen eines kickers camp profitieren, in dem die Geschäftsstrategien der beiden Jungunternehmen weiter verfeinert werden.

Hypoplus: 180‘000 Schweizer auf der Suche nach Hypotheken im Internet
In drei Schritten zur günstigsten Hypothek – und das auch noch gratis – so bringen Manuel Thiemann von Hypoplus das Geschäftsmodell auf den Punkt. Das Startup-Unternehmen unterstützt damit Wohneigentümer im Vorfeld steigender Zinsen beim Auffinden der besten Konditionen im Markt. Mit einer übersichtlichen Eingabemaske und einer neuen Technologie im Hintergrund wollen die Gründer und ausgewiesenen Hypotheken-, Plattform- und IT-Experten das grosse Bedürfnis nach einem funktionellen Hypothekenrechner stillen. Denn jährlich suchen bereits 180‘000 Schweizer online nach Hypotheken, um sich den Vergleichs- und Verhandlungsaufwand in der physischen Welt zu ersparen. HypoPlus will diese Hypothekenkunden nun über preisgünstige Angebote mit Schweizer Finanzinstituten verbinden.

Uepaa(!!): Das Smartphone als Rettungsengel in der Alpenwelt
«Uepaa!» Was für Mathias Haussmann ein Ausdruck der Begeisterung ist – z.B. beim freien Fall im alpinen Skisport – ist auch gleichzeitig der Name seiner Firma, in der er ein Smartphone-App entwickelt, wenn es einmal nicht so gut läuft. Selbst ein begeisterter Freerider und Bergsteiger in den Alpen suchte er eine Rettungslösung für den Fall, wenn jemand auf offener Strecke vermisst wird – egal ob beim Skifahren, Wandern, Biken oder Nordic Walking. Mit einer neuen Technik ist es nun möglich im Umkreis von mehreren Hundert Metern jemand aufzuspüren, auch wenn dieser mit seinem Smartphone kein Netzempfang hat oder unter dem Schnee liegt – ein Verbindungsnetzwerk über andere Mobiltelefone in der Umgebung machts möglich. Ebenso kann man sich «live» von einer Rettungsstation überwachen und sich im Notfall bergen lassen. Mathias Haussmann, Gründer und CEO von Uepaa(!!) Swiss Alpine Technology, hat zur Weiterentwicklung seines Startups die venturelab-Kurse venture plan und venture training besucht. In den nächsten Monaten soll die Finanzierung sichergestellt, das System in einem Beta Release entwickelt und ausgiebig unter realen Bedinungen getestet werden. Im nächsten Jahr soll es dann für jeden zur Verfügung stehen.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.