Fondation 1796 neuer Förderpartner von venture kick

Seit Juli 2011 unterstützt auch die Fondation 1796 der Privatbankkanzlei Lombard Odier Darier Hentsch & Cie die Initiative venture kick, die Geschäftsideen mit hohem Potential aus den Forschungen Schweizer Universitäten und Hochschulen mit bis zu CHF 130‘000 fördert. Neben der Fondation 1796 sind bereits die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG als Partner finanziell an der Förderinitiative beteiligt.

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Neue Stiftung an Bord: Fondation 1796 von Lombard Odier Darier Hentsch & Cie fördert verstärkt Innovation

Für die seit 1796 unabhängigen Unternehmer von Lombard Odier Darier Hentsch & Cie stehen die Förderung des Unternehmergeistes, das Strebens nach Spitzenleistungen und die Kreativität junger Talente im Vordergrund. Aus diesen Gründen wird die Fondation 1796 in Zukunft auch venture kick unterstützen. Die Förderinitiative ergänzt optimal das bereits bestehende Engagement der Stiftung für «Innogrants», einem Programm, das gemeinsam mit der EPF Lausanne ins Leben gerufen wurde und die Entwicklung neuer Geschäftsideen fördert.
 
Innovation als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit
Thierry Lombard, geschäftsführender Teilhaber von Lombard Odier und Managing Partner der Fondation 1796: «Die Schweiz hat in seinen Universitäten und Hochschulen einen sehr vielversprechend Pool junger Talente, die es dank der Qualität der Bildungseinrichtungen und dem Engagement des Bundes ermutigt werden, Innovation – der Schlüssel zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit – voranzutreiben. Dies ist ein Grund, warum es sich die Fondation 1796 als Priorität gesetzt hat, Innovation und den Unternehmergeist junger Menschen zu unterstützen. Unsere Stiftung wird daher mit den anderen Stiftungen von venture kick zusammenarbeiten, um den Innovationstransfer für die Wirtschaft noch weiter zu fördern und die vielen Talente in der Schweiz und über die Grenzen hinweg zu finden.»

Im Kampf gegen Klimaerwärmung & Co.
Im Rahmen ihrer Programme konzentriert sich die Fondation 1796 besonders auf Projekte im Bereich «Disruptive Cleantech», die sich mit Produkten, Dienstleistungen oder Technologien im Nachhaltigkeitssektor und speziell im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Klimaerwärmung auseinandersetzen. Die sogenannten «disruptive eco-innovations» dürften in Zukunft bestehende marktdominierende Technologien ersetzen und hoffentlich die Lebensqualität aller Menschen, in den Industrie- wie auch in den Entwicklungsländern, verbessern.
 
Frühe Förderung als Erfolgskonzept  
Beat Schillig und Jordi Montserrat, die beiden Geschäftsführer von venture kick, zeigen sich erfreut von der positiven Entwicklung der Förderinitiative, die Ende 2007 ins Leben gerufen wurde: «Der Zugang zu einem Netzwerk von Experten, Unternehmern und Investoren auf nationaler Ebene ermöglicht es angehenden Jungunternehmern und Projektleitern bereits in einem sehr frühen Stadium, das Projekt auf eine starkes und auch wirtschaftlich erfolgsversprechendes Fundament zu bauen. Die grossartigen Erfolge von Startups, wie z.B. Abionic, Malcisbo  oder Imina Technologies und die Entscheidung der Fondation 1796 uns zu unterstützen, zeigt die Stärke des Ansatzes von venture kick.»
 
Mit über CHF 6,5 Mio. Förderkapital über 125 Firmen gegründet
venture kick hat das Ziel, das unternehmerische Potential an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu fördern, um die Zahl der Unternehmensgründungen zu verdoppeln. Durch das Engagement der GEBERT RÜF STIFTUNG (seit 2007), der ERNST GÖHNER Stiftung (seit 2007), der OPO-Stiftung (seit 2008) und der AVINA STIFTUNG (seit 2009) wurden seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 bereits über 6,5 Millionen Franken ausgeschüttet und aus fast 850 Bewerbungen 181 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und zusätzlich gecoacht. Eine Investition, die sich auszahlt: Mittlerweile sind über 125 innovative Jungunternehmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits über 1000 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich auf über 120 Millionen Franken.

Über den Innovationsbeschleuniger venture kick
Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung, die AVINA STIFTUNG und die FONDATION 1796 finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Monatlich erhalten jeweils acht Projektteams die Chance, sich vor einer Jury – bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10'000 Franken und qualifizieren sich für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20'000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Teams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100'000 Franken zu gewinnen. Die Förderbeiträge werden à fonds perdu ausgerichtet. Die Auszahlung der letzten 100‘000 Franken erfolgt allerdings erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist. Zwischen den Jurysitzungen werden die Startups in den sogenannten kickers camps intensiv begleitet.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.