Die Neuen fürs venture kick Finale

Piero Zucchelli von Andrew Alliance und Serguei Okhonin von ActLight sind die nächsten Finalisten von venture kick. Die Projekte, die neue Auftischgeräte für die Laborarbeit bzw. Typen von Solarzellen entwickeln, können nun im Finale die Gesamtfördersumme auf CHF 130‘000 erhöhen, mit denen Sie ihr neues Startup weiter pushen können. Piero Zucchelli absolvierte vor kurzem das Intensiv-Training venture plan in Lausanne.

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Eine Runde weiter und im venture kick Finale: Piero Zucchelli und sein Startup Andrew Alliance

Zwei venturelab-Startups haben bald die Chance auf CHF 100‘000: Andrew Alliance aus Genf und das Startup ActLight konnten sich in der zweiten Runde gegen ihre Konkurrenz durchsetzen und ihr bisheriges Startkapital dank venture kick auf mittlerweile CHF 30‘000 anheben. Andrew Alliance setzt auf einen innovativen Roboter, der die Forschungsarbeit mit Pipetten vereinfachen wird. ActLight ist im Bereich erneuerbare Energien tätig.
 
Andrew Alliance: Technisches Pipettiergerät für Forschungslabore
Hundertausende Biologen verwenden stundenlag täglich eine Pipette, mehr als jeder vierte trägt dabei köperliche Schmerzen davon. Aber auch die Anforderungen der Forschungsarbeit werden stets höher, wie z.B. für eine Automatisierung. Piero Zucchelli, der Gründer von Andrew Alliance, hat einen Robotor geschaffen, der die Vorteile des manuellen Pipettierens auf mechanische Art zu lösen vermag. Und das einfacher, platzsparender und günstiger als die bisherigen, sehr mächtigen Maschinen für eine Automatisierung. Dieses Konzept konnte nun die venture kick Jury zum zweiten Mal begeistern. Das Fördergeld wird nun u.a. in die Verbesserung der Systemsoftware und in Marktstudien gesteckt.

«Business Boost» dank venturelab und venture kick
Zuccelli, der dieses Jahr erst das venturelab-Programm venture plan in Lausanne abgeschlossen hat: «Eigentlich sollte man für so eine unvoreingenommene und direkte Meinung der venture kick Jury, in der echte Expteren aus der Industrie sitzen etwas zahlen.» Augenzwinkernd meint er: «Wer dies verpasst, glaubt entweder nicht an sein Projekt oder braucht einen sehr guten Partner.» Aber auch für venture plan hat er viel Gutes übrig: «Egab was du schon alles weisst, du wirst noch so viel mehr lernen. Die venturelab Trainer helfen dir einzuschätzen, was dir noch fehlt, was du schon hast und was der Markt von dir erwartet. Obwohl kostenlos, hätte ich dafür gern auch etwas bezahlt.»

ActLight: Powerzellen für unterwegs dank Solarenergie
Das Internet wird immer mehr zu einem ständigen Begleiter. Und so kommen auch immer mehr elektronische High-Tech-Geräte unterwegs zum Einsatz, die ständig mit dem Internet verbunden sein sollen – allzeit bekannte Akku- und Energiesauger. ActLight hat dafür eine neue Generation von Solarzellen entwickelt, die portable Geräte mit mehr Power versorgt werden ohne dass Batterien aufgeladen werden müssen. Bisherige Solarzellen kamen wegen ihrer Grösse und vieler Nachteile für mobile Endgeräte kaum in Frage. Mit der neuen Technologie von Serguei Okhonin wird nun das erste Mal eine neue Solarzelle – nur wenige Millimeter gross – mit CMOS-Technik verwendet, die vielerlei Vorteile bringt und auch für die Healthcare-Branche eingesetzt werden soll. Die Chancen stehen nicht schlecht: aussichtsreiche Gespräche mit einigen Elektronikriesen und Investoren hat der Gründer bereits hinter sich.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.