milliPay und eSmart im venture kick Finale

Zwei venturelab-Startups haben bald die Chance auf CHF 100‘000: milliPay und eSmart konnten sich in der zweiten Runde gegen ihre Konkurrenz durchsetzen und ihr bisheriges Startkapital von venture kick auf mittlerweile CHF 30‘000 anheben. milliPay Systems aus Zürich entwickelt elektronische Zahlungssysteme für Klein- und Kleinstbeträge; eSmart Technologies aus Ecublens sorgt für einen besseren Energiehaushalt durch einen neuen Stromzähler.

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Haben mit ihren Startups noch viel vor: Die Jungunternehmer Simon Felsenstein und Andreas Sprock von milliPay, wie auch Laurant Fabre und Fabrizio Lo Conte von eSmart (v.l.n.r.)

milliPay und eSmart sind dem venture kick Preisgeld von 130‘000 Franken wieder ein Stückchen näher gekommen. Die beiden Jungunternehmen mit venturlab-Hintergrund werden nun ihre Projekte weiter vorantreiben und im grossen Finale um die Gesamtsumme pitchen. Davor haben beide Teams von venturelab profitiert und machten sich für ihre Unternehmung mit dem Semesterkurs venture challenge oder dem Intensiv-Workshop venture plan fit.

Mit milliPay Kleinstbeträge im Internet bezahlen
Vieles passiert mittlerweile online – Musik, Nachrichten, Shopping, uvm. Da immer mehr Inhalte und Leistungen im Internet angeboten werden, wird es in Zukunft umso wichtiger sein, eine geeignete Bezahlungsart dafür anzubieten – besonders für Kleinstbeträge. Die beiden Informatiker Simon Felsenstein und Andreas Sprock wollen mit ihrem Micropayment-System einen neuen Standard etablieren, mit dem man z.B. Online-Artikel oder Videos für Rappenbeträge mit nur einem Klick einfach, schnell und vor allem sicher kaufen kann. Eine Prepaid-Lösung die Sinn macht, da viele Service Provider nach einem sinnvollen Konzept für die Bezahlung von Inhalten suchen. Bei Kleinstbeträgen scheiden z.B. die bekannten Bezahldienste im Internet oder Banküberweisungen und Kreditkartenzahlungen von vornherein aus, da allein schon wegen der extrem aufwendigen Verschlüsselungsverfahren die Transferkosten höher wären, als der zu transferierende Geldbetrag. Verlage und Banken haben bereits Interesse an dem System gezeigt.
 
Mit eSmart clever zu Hause Energie sparen
Eine nachhaltige Energieversorgung ist weiterhin eine grosse Herausforderung und wird auch in Zukunft ein grosses Thema bleiben. Denn die Energiepreise steigen, und so auch die Rechnungen. Ein intelligentes Energiemanagement für zu Hause wird somit immer wichtiger.  eSmart Technologies aus Ecublens  bietet einen Stromzähler an, der den Stromverbrauch in Gebäuden kalkuliert. Das Gerät informiert über eventuelle Unregelmässigkeiten im Stromverbrauch und sendet die Meldungen direkt an das gewünschte Kommunikationsmittel wie Natel oder PC. Somit hat jeder Haushälter alle seine elektrischen Haushaltsgeräte auf einen Blick und dabei vollste Kontrolle. Die Gelegenheit sein System vor Investoren vorzustellen hat venture leaders Gewinner und Gründer Fabrizio Lo Conte gerade in Boston. In Kürze wird der venture challenge diese Chance nochmal vor der venture kick Finaljury bekommen.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.