HSG lädt zur «Gründergarage»

Der neue Business Incubator der Universität St.Gallen (HSG) bringt während vier Wochen Unternehmensgründer und Dienstleister für Gründer zusammen. In der ersten «Gründergarage» vom 22. Februar bis 17. März im HSG-Hauptgebäude geht es um Ideen- und Erfahrungsaustausch. Dabei findet auch ein spezieller venture ideas Abend mit zwei Erfolgs-Startups statt. Zum Abschluss wird der erste «HSG Gründer des Jahres» ausgezeichnet.

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Volles Programm für alle Startup-Jünger: Die Gründergarage von 22. Februar bis 17. März in St. Gallen

Der HSG Business Incubator unterstützt Unternehmensgründungen in Vorbereitung und Durchführung. Ziel des «Geschäfts-Brutkastens» ist, innovative und wissensintensive Unternehmensgründungen insbesondere durch Studierende und Wissenschaftler der Universität St.Gallen zu fördern. Der Incubator vereint Expertise aus der Praxis und aktuelle wissenschaftliche Forschung zu Unternehmensgründungen. Zudem verfügt er über eine breites Netzwerk aus regionalen, nationalen und internationalen Partnern, welche die Umsetzung von Geschäftsideen unterstützen.

Gründerkultur sichtbar machen
Die «Gründergarage» ist das bisher grösste Projekt des Business Incubators. Vier Wochen lang werden in einer «Garage» – in Anlehnung an die vielen Gründungen, die in einer Garage stattgefunden haben – im Foyer des HSG-Hauptgebäudes Projekte von und für Unternehmensgründer präsentiert. «Unternehmertum ist ein wichtiger Pfeiler der HSG», sagt Prof. Dr. Dietmar Grichnik. «In der Gründergarage möchten wir die Gründerkultur an der Universität sichtbar machen, vorstellen und fördern.» Grichnik ist Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurship am Institut für Technologie-management (ITEM-HSG), an dem er den Business Incubator ins Leben gerufen hat. Für die erste «Gründergarage» hat Florian Forster, Leiter des Incubators, Vertreter von rund 50 Projekten engagiert. Darunter sind eine Online-Gutschein-Plattform, eine Non-Profit-Organisation, die Bildungsstipendien vergibt, oder ein Unternehmen, das Gründer und Investoren zusammenbringt. Am Programm beteiligt sind ausserdem das nationale Startup-Training venturelab und die private Förderinitiative venture kick. So kann man z.B. am Abend des 8. März die Erfolgs-Startups Malcisbo und Nanotion kennenlernen und beste Unternehmerluft schnuppern.

Der erste «HSG Gründer des Jahres»
Wer HSG-Studierender oder -Absolvent ist und sich in der «Gründergarage» nicht nur Input für eigene Geschäftsideen holt, sondern bereits eine eigenes Unternehmen gegründet hat, der kann am Wettbewerb «HSG Gründer des Jahres» teilnehmen. Der mit 10'000 Franken dotierte Preis wird zum Abschluss am 17. März verliehen. Ausgezeichnet wird eine Geschäftsidee, die unter anderem durch Innovation und Nachhaltigkeit besticht. Am letzten Tag wird auch eine herausragende Social-Entrepreneurship-Idee prämiert und die «Gründergarage» bilanziert. Das detaillierte Programm zur ersten «Gründergarage»  und alle weiteren Informationen zum Wettbewerb «HSG Gründer des Jahres» sind auf der Webseite von Business Incubator unter dem Link zu finden.

Mehr über den Business Incubator
Der Business Incubator an der Universität St. Gallen (HSG-BI) fördert unternehmerisches Denken und Handeln als einen der zentralen Motoren der modernen Wissensgesellschaft. Das Angebot wendet sich an Studenten aller Programme der HSG, die eine technologische oder wissensintensive Geschäftsidee bis zum Markteintritt verfolgen wollen.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.