Die ACES-Gewinner aus der Schweiz im grossen Interview

Zwei ETH Spin-offs stehen jetzt auch europaweit ganz vorne: Dybuster und Mirasense. Sie holten sich bei den Academic Enterprise Awards Europe 2011 in Zürich den Titel in den Kategorien «ICT» und «Fast Start». 150 Jungunternehmen, die ihre Geschäftsideen an Hochschulen entwickelten, hatten sich beworben. Die besten 15 wurden nun von einer international zusammengesetzte Jury ausgezeichnet. Wir haben mit den Gewinnern über Ihren Erfolg gesprochen.

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Samuel Müller (l.) von Mirasense und Dybuster-CEO Christian Vögeli (r.) konnten für ihre ETH Spin-offs je einen Academic Enterprise Award 2011 entgegennehmen (Bilder: O. Bartenschlager)

Zwei ETH-Spin-offs sind unter den Gewinnern der europäischen ACES-Awards: Mirasense und Dybuster, die auf ihrem bisherigen Weg von venture kick bzw. venturelab profitieren konnte. Um die kurze Präsention der beiden Mitgründer Samuel Müller (CEO Mirasense) und Christian Vögeli (CEO Dybuster) bei den ACES Awards in Zürich zu sehen, gibt es hier alle Vorstellungs-Videos der Gewinner zu sehen. Neben Mirasense und Dybuster haben es auch zwei weitere Spin-offs der ETH Zürich ins Finale geschafft: InSphero und Climeworks.

Das Handy als Barcode-Scanner und eine Therapie-Software für Rechtschreibschwäche
Die Gründer von Mirasense, gegründet im November 2009, haben eine Anwendung für Handys entwickelt, die Barcodes von Produkten einscannt und innert Sekunden zusätzliche Informationen liefert. Konsumentinnen und Konsumenten können beim Einkauf so schnell und einfach Preise vergleichen, Inhaltsstoffe überprüfen oder nachlesen, wie ihre Freunde das Produkt bewertet haben. Wie Mirasense entwickelt auch Dybuster Software, allerdings in einem ganz anderen Bereich. Das im Februar 2007 gegründete Startup entwickelt eine Therapiesoftware, welche die Rechtschreibeleistung von Legasthenikern verbessert und bereits an verschiedenen Schweizer Schulen zum Einsatz kommt. Wir haben uns mit den beiden Mitgründern Samuel Müller (CEO Mirasense) und Christian Vögeli (CEO Dybuster) unterhalten.

«Herzlichen Glückwunsch euch Beiden und Euren Teams. Wie seid ihr zu dieser Nominierung gekommen und was erhofft ihr Euch durch Euren Sieg?»

Samuel Müller: «Vielen Dank, wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Wir hatten im Herbst letzten Jahres via CTI von den ACES Awards erfahren und uns daraufhin beworben. Durch unseren Sieg erhoffen wir uns eine Bekanntheitssteigerung in Europa und damit eine zusätzliche Verbreitung unserer Barcodeerkennungstechnologie im schnell wachsenden Markt für barcodebasierte, mobile Anwendungen.»

Christian Vögeli: «Zu dieser Nominierung sind wir gekommen, weil Dybuster eine erfolgreiche und sehr gute Geschichte ist, wie Wissenschaft und Bildung zusammenspielen können, um ein grosses Problem zu lösen. So hat auch ein IT-Experte der Jury die Nominierung begründet. Durch den Sieg erhoffen wir uns Kontakte ins Ausland und eine grössere Bekanntheit, um auch ausserhalb der Schweiz erfolgreich zu sein.»

«Samuel, du bist schon wieder auf dem Weg nach San Francisco und hattest im ersten Gründerjahr viel um die Ohren und sogar so gut wie keine Zeit, mit deinem Startup bei den anderen Wettbewerben mitzumachen. Das Unternehmerleben ist aufregend, aber auch stressig. Ist es aber ein positiver Stress?»

Samuel Müller: «Wann man passioniert dabei ist und ein so tolles, verlässliches Team hat, so kann man eigentlich trotz grossem Energie- und Zeiteinsatz nicht von Stress sprechen. Natürlich gibt es Ups and Downs – aber daran haben wir uns während unseren Dissertationen ja gewöhnt ;-) Grundsätzlich haben wir grossen Spass an unserer Arbeit und freuen uns schon auf die nächsten Herausforderungen.»

«Die kürzlich veröffentlichte Innovationsstudie aus Brüssel sieht die Schweiz als Innovationsleader in Europa – vier Schweizer Spin-offs unter den ACES Finalisten und zwei nun als Gewinner beweisen das hervorragend. Habt ihr auch das Gefühl, dass gerade ziemlich viel passiert und die Schweizer Startup-Szene in Bewegung ist?»

Christian Vögeli: «Absolut. Das Netzwerk rund um Start-ups wird immer grösser und Startups werden in der allgemeinen Wahrnehmung immer wichtiger und akzeptiert. So trauen sich hoffentlich immer mehr Unternehmer, ein Startup zu gründen, wovon alle profitieren werden.»

Samuel Müller: «In der Schweiz wird auf verschiedenen Ebenen sehr viel für die Startup-Szene getan. Es gibt verschiedene Förderprogramme, Jungunternehmerpreise, Coaching-Möglichkeiten und Stiftungen, welche innovative Ideen fördern und die Gründung eines Technologie-Startups wirklich vereinfachen. Mir scheint aber, dass aktuell nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen anderen Ländern – insbesondere im Silicon Valley, in London aber auch in Deutschland – viele neue Startups gegründet werden. Wir sollten uns also lieber nicht zu sehr zurücklehnen, sondern ruhig nochmal einen Gang hochschalten.»

«Um Schweizer Startups auch international Gehör zu verschaffen gibt es die Social-Media-Plattform inno-swiss.com um sich in vielen Gruppen auszutauschen, selber News zu veröffentlichen oder mit Investoren in Kontakt zu kommen. Was haltet ihr von der Idee?»

Samuel Müller: «Wir haben uns auf inno-swiss.com bereits im Sommer registriert. Wir haben ja einen starken US-Fokus und damit ist so ein internationaler Kommunikationskanal besonders auch für diejenigen interessant, die ihre Fühler auch nach dem Ausland ausstrecken möchten.»

Christian Vögeli: «Ich finde, dass jede Möglichkeit, sich auszutauschen und von anderen zu lernen, genutzt werden sollte.»

«Wie seid ihr auf Euren speziellen Firmennamen gekommen?»

Christian Vögeli: «Dybuster steht für «Dyslexia»-Buster. Dybuster bekämpft also eine Legasthenie (Englisch: Dyslexia), so wie ein Ghostbuster Geister bekämpft. Nur dass sich eine Legasthenie nicht mit einem einzigen Knopfdruck erledigen lässt.»

Samuel Müller: «Einfach durch basisdemokratisches Brainstorming… ;-)»

«Wie schnell seid ihr von der ersten Idee zur tatsächlichen Umsetzung gekommen? Hattet ihr die Ideen bzw. Themen «Handy als Scanner» bzw. Legasthenie vielleicht schon lange im Kopf und habt sie reifen lassen?»

Samuel Müller: «Die Idee ein Mobiltelefon zum Scannen herkömmlicher Strichcodes zu verwenden, ist bereits vor rund sechs Jahren am Lehrstuhl für Verteilte Systeme von Prof. Mattern an der ETH entstanden. Von da an wurden diese Idee in verschiedenen Spielformen durch meine Mitgründer Robert Adelmann, Christian Floerkemeier und Christof Roduner im Rahmen ihrer mehrjährigen Forschungstätigkeit an selbigen Lehrstuhl untersucht und weiterentwickelt. Robert legte so zusammen mit Christian somit schon vor mehreren Jahren die ersten Grundsteine für unsere heutigen Produkte. Und Christof untersuchte und entwickelte im Rahmen seiner Forschungstätigkeit verschiedene Konzepte wie Mobiltelefone zur Interaktion mit Konsumgütern oder Geräten verwendet werden können.»

Christian Vögeli: «Die Ideen hinter Dybuster basieren auf langjährigen Beobachtungen und Erfahrungen, welche mein Professor, Markus Gross, mit seinem legasthenen Sohn sammeln durfte – oder aus Sicht betroffener Eltern «sammeln musste». Die Umsetzung der Ideen in einen ersten Prototypen ging dann ziemlich zügig. Anschliessend haben wir uns wieder Zeit gelassen, im ETH-Forschungsrahmen, z.B. in meiner Masterarbeit, die Modelle hinter Dybuster zu verbessern. Entscheidend war bei uns der «Proof of Concept», für welchen wir in einer wissenschaftlichen Benutzerstudie bewiesen, dass Dybuster eine effiziente Förderung bei Legasthenie ermöglicht. So dauerte die ganze Entwicklung knappe vier Jahre. Nach der Auswertung der Studie waren wir dann aber innerhalb von drei Monaten mit dem Produkt auf dem Markt.»

«Christian, nicht nur Dybuster hat Erfolg, so habt ihr kürzlich auch den Dyslexia Quality Award 2011 gewonnen – besonders mit eurer Software lassen sich Erfolge feiern. Es ist bewiesen, dass man damit in nur kurzer Zeit die Rechtschreibleistung von Legasthenikern um über 30% steigern kann. Seht ihr in der Zukunft vor euer Programm auch in mehreren Sprachen und Ländern anzubieten? Ist das mit einem internationalen Preis jetzt vielleicht sogar einfacher?»

Christian Vögeli: «Auf alle Fälle. Deutschland bearbeiten wir aktiv, und eine englische Version von Dybuster haben wir bereits fertig gestellt. Dafür werden wir im Verlaufe des Jahres Vertriebspartner suchen. Mit internationalen Preisen können wir mit zusätzlicher Glaubwürdigkeit auftreten. Das macht das Überzeugen von Partnern und Kunden einfacher. Aber es ist nur ein Stein im ganzen Auftritt.»

«Samuel, ihr habt quasi als Newcomer nach der Gründung vor einem Jahr in der Kategorie «Fast Startups» gewonnen. Was heisst das in konkreten Zahlen – wie habt ihr euch entwickelt?»

Samuel Müller: «Seit der Firmengründung haben wir unsere Barcodeerkennungstechnologie Scandit SDK auf den führenden mobilen Plattformen (iPhone, Android, Symbian, …) verfügbar gemacht. Darüber hinaus haben wir in den USA mit Scandit auf dem iPhone und Android unsere eigene barcodebasierte Shoppingapplikation lanciert. Dazu haben wir zahlreiche Partnerschaften mit Contentprovidern und Vertriebspartnern abgeschlossen. Auf der Lizensierungsseite konnten wir sowohl in Europa wie in den US verschiedene kleinere und grössere Brands zu unseren Kunden gewinnen. In der Schweiz konnten wir z.B. die iPhone-Apps von Comparis und Ex Libris mit unserer Barcodeerkennungstechnologie ausstatten. Und jeden Tag erhalten wir neue Anfragen aus Ländern rum um den Globus. Das Mirasense-Team umfasst aktuell rund 8 Personen.»

«Bei der letzten Gesprächsrunde auf der Konferenz fielen immer wieder die Worte, dass es das Beste sei, von seiner Geschäftsidee so früh wie möglich zu erzählen. Nur so holt man sich Feedback und weiss, ob man auf dem richtigen Pfad ist. Wie seht ihr diese Einstellung? Wie habt ihr das gemacht? Viele haben Angst, dass eine gute Idee auch schnell gestohlen werden kann…»

Samuel Müller: «Es ist sicher sehr sinnvoll, dass man sich bereits früh und danach immer wieder Feedback von potentiellen Kunden, möglichen Investoren und anderen Unternehmern einholt. So kriegt man zusätzliche Einsichten oder man erfährt von möglichen Berührungspunkten mit anderen Projekten. Wenn z.B. bereits ein erster Prototyp vorliegt, so kann man sicher nur davon profitieren. Wenn man aber erst im Ideenstadium ist, so ist evtl. etwas mehr Vorsicht angebracht. Grundsätzlich geht es ja aber immer darum, wie gut man eine Idee umsetzt…»

Christian Vögeli: «Ich bin der Überzeugung, dass man für seine Geschäftsidee so früh wie möglich in Gesprächen Rückmeldungen einholen sollte. Dabei ist die wichtigste Frage, ob man mit seiner Idee, seinem Produkt oder seiner Innovation ein wirkliches Problem löst bzw. ein reales Bedürfnis abdeckt. Ohne Problem oder Bedürfnis hat man keinen Business Case. Diese Rückmeldungen kann man sich einholen, ohne seine Idee bekannt zu geben. Auch das Business Modell, d.h. wer wem wieviel wofür zahlt und weshalb, kann man validieren, ohne dass die Idee gestohlen werden könnte. Nur wenn das Business Modell selber die Innovation ist, muss man vorsichtiger sein.»

«Samuel, auf der Konferenz war auch von venture kick als treibende Kraft für innovative Startups die Rede. Die CHF 130‘000 Fördersumme muss für Euch ja wirklich ein Kick gewesen sein, um in der kurzen Zeit so erfolgreich zu sein. Wir habt ihr das Geld genutzt?»

Samuel Müller: «Die CHF 130’000 von Venture Kick waren genial und haben uns sehr viel Auftrieb gegeben. Wir haben das Geld primär zur Sicherung unseres geistigen Eigentums, zur Registrierung von Trademarks, für Marketing und Kommunikationsmassnahmen und -mittel, zur Realisierung von Prototypen und zum Aufbau unserer Produktdaten genutzt. Zudem konnten wir auch vom Coaching und dem damit verbundenen Netzwerk profitieren.»

«Ihr habt beide Informatik studiert und seid jetzt erfolgreiche Jungunternehmer. Wann war es für Euch klar, euch selbständig zu machen?»

Samuel Müller: «Meine Familie besteht aus mehreren KMU-Unternehmern. Dadurch konnte ich mir schon seit vielen Jahren vorstellen, irgendwann selber mal eine Unternehmung zu gründen.»

Christian Vögeli: «Bevor wir unsere erste wissenschaftliche Benutzerstudie durchführten, wusste ich, dass sie drei unterschiedliche Ausgänge haben könnte. Ohne signifikante Resultate hätten wir das Projekt eingestellt. Bei Resultaten, welche Grund zur Hoffnung gegeben hätten aber nicht mehr, hätte ich wohl weiter geforscht. Mit den tollen Resultaten, welche unsere eigenen Erwartungen übertrafen, wussten wir, dass wir Dybuster so bald wie möglich allgemein zugänglich machen sollten und dass ich dies in einem Spin-off übernehmen würde.»

«Eine weitere Gemeinsamkeit: Ihr wart beide als Teil der Schweizer Startup-Nationalmannschaft als Gewinner von venture leaders 2008 bzw. 2010 in Boston. Wie wichtig war dieser Trip – vielleicht auch um das erste Mal internationale Erfahrungen zu sammeln, die Euch jetzt helfen – ACES ist ja ein internationaler Preis?»

Christian Vögeli: «Ich habe von venture leaders 2008 enorm profitiert. Es war eine echte Horizonterweiterung. Ich habe aber auch gelernt, dass es, wie vorher schon gesagt, bei der Geschäftsidee überall im Kern um die Frage geht, ob man ein echtes Problem löst und ob jemand bereit ist, für diese Lösung so viel zu bezahlen, dass es sich für mich als Unternehmer lohnt, diese Lösung anzubieten. Davon muss man eine Jury überzeugen, aber auch Investoren, Vertriebspartner und Kunden.»

Samuel Müller: «venture leaders 2010 war eine grossartige Möglichkeit, Mirasense nicht nur national sondern auch in den USA bekannter zu machen, erstes Feedback zu unseren Produkten zu sammeln und Rat zu einzelnen geschäftlichen Herausforderungen zu erhalten. Durch unseren starken US-Fokus und die Tatsache, dass sich mit Christian Floerkemeier einer meiner Mitgründer einen Grossteil seiner Zeit in Boston aufhält, konnten wir zudem durch einen stärkere Präsenz in den USA sowie von verschiedenen Kontakten profitieren.»

«Christian, du warst mittlerweile schon dreimal an dem Motivationsevent venture ideas dabei, das erste Mal 2005 noch als Student. Was hat dir dabei am besten gefallen und warum würdest du es weiterempfehlen?»

Christian Vögeli: «Am meisten gefallen hat mir, dass die Leute für ihre Ideen hinstehen und das Gefühl vermitteln, dass „es“ möglich ist. Ich würde venture ideas weiter empfehlen der Erfahrung wegen, dass man nicht alleine ist und nicht alleine gelassen wird, sondern den Austausch suchen kann und Unterstützung erhält. Das kann viel Unsicherheit nehmen.»

«Was war Euer weg Investoren zu finden? Habt ihr Tipps?»

Samuel Müller: «Mirasense ist bis zum heutigen Zeitpunkt selbstfinanziert und zu 100% in Gründerhand. Unsere Auslagen konnten wir bislang durch eigene Umsätze, Preisgelder sowie die grosszügige Unterstützung der Volkswirtschaftsstiftung finanzieren. Um zukünftig nochmals einen Gang zulegen zu können und unsere Marktchancen optimal zu nutzen, werden wir uns aber demnächst auf Investorensuche begeben.»

Christian Vögeli: «Wir hatten eine Mischung gewählt aus dem Ausnutzen privater Kontakte zu Business Angels und dem Netzwerk um CTI und CTI Invest. Der wichtigste Tipp: man muss nicht eine ganze Investitionsrunde mit mehreren Investoren auf einmal abschliessen. Aber man muss einen Investor finden, der bereit ist, zu investieren. Das macht es einfacher, weitere Investoren zu finden.»

«Was sind eure nächsten Schritte und Ziele für das neue Jahr?»

Christian Vögeli: «Wir haben Ende letzten Jahres begonnen, ein Netzwerk von Vertriebspartnern in Deutschland aufzubauen. Dieses Netzwerk müssen wir nun festigen und unseren Partnern zum Erfolg verhelfen. Im Bezug auf Produkte starten wir im Februar 2011 eine Studie mit dem Kinderspital Zürich und zwei deutschen Forschungsinstituten in Berlin und Potsdam, mit welcher wir die Effizienz einer Dyskalkulie-Software nachweisen.»

Samuel Müller: «Wir möchten Mirasense in den USA und Europa zum führenden Anbieter von Barcodeerkennungssoftware und -diensten für sämtliche mobilen Plattformen ausbauen.»

«Herzlichen Dank für das Interview euch beiden und weiterhin so einen grossen Erfolg!»

Über die ACES Awards
Die ACES Awards werden seit drei Jahren von Science Business, einem in London und Brüssel ansässigen Medienunternehmen verliehen. Teilnahmeberechtigt sind alle Jungunternehmer, die an einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut entwickelte Technologie einsetzen. Die ACES Awards werden für die verschiedenen Kategorien vergeben. In diesem Jahr wurde die Preisverleihung und die damit verbundene Konferenz erstmals vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) unterstützt. Konferenz und Preisverleihung fanden in Zürich statt.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.