Europa Forum Luzern: Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Dialog

Noch gilt die Schweiz weltweit als exzellenter Werk-, Denk- und Innovationsstandort. Doch die Konkurrenz, vor allem aus dem Osten, schläft nicht. Was braucht es also, dass die Schweiz ihre Spitzenstellung in Sachen Innovation halten kann? Am Europa Forum in Luzern tauschten sich Vertreter von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über ihre Ideen aus.

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Nick Hayek diskutiert am Europa Forum Luzern mit (Foto: Bruno Näpflin)

Was für Strategien und Voraussetzungen sind notwendig, um global den Schweizer Spitzenplatz in Bildung, Forschung und Innovation auszubauen? Welches sind die Erwartungen von Wirtschaft und Wissenschaft? Und was ist der erfolgreiche Weg für neue Produkte bis zur Etablierung auf dem Markt? Solche Fragen wurden am Europa Forum aufgeworfen und intensiv diskutiert.

Renommierte Referenten
Bekannte Referenten standen am Rednerpult. So zum Beispiel Bundespräsidentin Doris Leuthard, die das duale Bildungssystem der Schweiz als einer der Erfolgsfaktoren der Schweizer Innovationsfähigkeit betonte. Oder Mauri Pekkarinen, Minister of Economic Affairs aus Finnland, der erklärte, wie sich Finnland über die letzten Jahre von einem landwirtschaftlich geprägten zu einem innovationsfähigen Land entwickelt hatte.

Spannende Podiumsdiskussion
Angeregt ging es an der Podiumsdiskussion unter Leitung von Markus Spillmann, Chefredaktor der NZZ, zu und her. Sehr pointiert äusserte sich beispielsweise Nick Hayek, der sich für eine starke Industrie in der Schweiz stark machte. Es bringe nichts, wenn die ganze Produktion ins Ausland verlagert werde. Der Austausch zwischen Produktion und Entwicklung sei immens wichtig. Deshalb sei es umso wichtiger, dass Schweizer Firmen ihre Produktion in der Schweiz halten würden.

Über das Europa Forum Luzern
Das Europa Forum Luzern ist eine internationale Plattform für Begegnungen mit repräsentativen europäischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Es hat sich seit seiner Gründung 1996 schweizweit zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen über aktuelle internationale Themen entwickelt, bei denen die Beziehung Schweiz-EU eine wesentliche Rolle spielt. Zweimal pro Jahr nehmen an den Symposien und öffentlichen Abendveranstaltungen jeweils über 1'000 Besucherinnen und Besucher im KKL Luzern teil.

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