SenseFly in den 20 Minuten

Das Startup Sensefly hat einen vollautomatischen Miniflieger entwickelt, der mit einer Kamera ausgestattet ist und per Computer gesteuert werden kann. Im Interview mit 20 Minuten erklärt Firmengründer Jean-Christophe Zufferey , wie und wo die Drohne eingesetzt werden kann.

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Das Startup Sensefly in den 20 Minuten

Diesen Sommer hat Sensefly bei venture kick 130‘000 Franken gewonnen. Wie das von venturelab trainierte Startup das Preisgeld einsetzen will, hat Zufferey der Gratiszeitung 20 Minuten verraten.

20 Minuten Online: Sie haben kürzlich beim Schweizer Startup-Wettbewerb venture kick 130 000 Franken gewonnen. Was machen Sie damit?
Jean-Christophe Zufferey: Wir werden damit vor allem unsere Marketingaktivitäten in den USA ausbauen. Unsere Swinglet Cam dürfte für viele Farmer interessant sein, um ihre riesigen Anbauflächen und Weiden zu überwachen. Bislang machen sie das oft überunpräzise Satellitenbilder oder indem sie ihre Grundstücke ablaufen. Wer Zeit sparen und sich nicht auf unpräzise Bilder verlassen möchte, für den könnte unsere 10 000-Franken-Drohne eine Alternative sein.

Wie viele Drohnen haben Sie seit dem Marktstart im März verkauft?
Bislang sind es knapp 20 - davon gingen die meisten an Geschäftskunden wie Sicherheitsunternehmen oder Immobilienhändler. Manche nutzen die swinglet CAM aber auch privat.

Ist es legal, Luftbilder vom Swimming Pool des Nachbarn zu machen?
Wer sein eigenes Grundstück fotografiert oder aus guten Gründen wie Sicherheit Bilder macht, sollte in der Regel keine Probleme bekommen. Letztendlich liegt die Verwantwortung natürlich beim Nutzer. Eine Lizenz braucht man übrigens nicht, weil die Drohne nur 500 Gramm wiegt. Damit gelten die gleichen Regeln wie für Modellflugzeuge.

Warum kann die Kamera keine Videos drehen?
Die Drohne hat nur eine Spannweite von 80 Zentimetern und liegt daher nicht ruhig genug in der Luft, um verwacklungsfreie Clips aufzunehmen. Sie kann dafür aber alle drei Sekunden ein Bild machen.

Lesen Sie jetzt das ganze Interview auf 20 Minuten online!

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.