Die Engel für den erfolgreichen Start

2000 gegründet, besteht das StartAngels Network aus mehr als 50 Business Angels. Die Mitglieder des Netzwerks investieren als Einzelpersonen und unterstützen die Startups zudem mit Coachings und wertvollen Kontakten.

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«Unsere Mission ist es, unseren Mitgliedern attraktive Investitionen in Early Stage Unternehmen in der Schweiz zu ermöglichen», heisst es auf der Webseite von StartAngels.

Investments bis zu zwei Millionen
Was für die Investoren lukrativ zu sein scheint, zahlt sich auch für die Startups aus. Nach erfolgreichem Durchlauf eines Investmentprozesses beteiligt sich ein StartAngel mit einem Betrag von 50‘000 bis 500‘000 Franken. Bei Co-Investitionen kann sich das Gesamtinvestment auf bis zu zwei Millionen Franken belaufen.

Was sind die Voraussetzungen?
Wer bei StartAngels finanzielle Unterstützung sucht, sollte über ein markantes Wachstumspotenzial, durch Patent geschützte Produkte und eine Exit-Strategie verfügen. Zudem wird viel Wert auf das unternehmerische Team gelegt.

Pre-Screening, dann Businessplan
Für die Bewerbung steht auf der Webseite von StartAngels ein Formular zur Verfügung, das ausgefüllt retourniert werden muss. Anhand dieser Informationen nimmt der Vorstand ein Pre-Screening vor, bei dem das Startup-Profil mit den aufgeführten Voraussetzungen verglichen wird. Fällt der erste Entscheid positiv aus, werden die Bewerber dazu aufgefordert, einen Businessplan einzureichen.

Dann Präsentation
Anhand der eingegangenen Businesspläne sucht der Vorstand drei bis vier interessante Startups aus, die anschliessend die Gelegenheit erhalten, sich vor den Mitgliedern des StartAngel-Netzwerks zu präsentieren. Falls das Interesse der Investoren geweckt ist, setzen sich diese mit dem Startup in Verbindung, um das weitere Vorgehen zu klären.

Nicht jeder kann StartAngel werden
Nur wer von einem bereits bestehenden StartAngel-Mitglied empfohlen wird, hat Chancen, im Netzwerk als Investor aufgenommen zu werden. Der Kandidat muss zudem bereits in ein Startup investiert haben oder wenigstens die konkrete Absicht äussern, in Jungunternehmen zu investieren. Damit wird garantiert, dass nur engagierte und investitionsfreudige Personen Eingang ins Netzwerk finden und so die Qualität beibehalten werden kann.

Auch venture kick Jury-Mitglieder sind StartAngels
Auch Mitglieder der venture kick Jury wie Philip Bodmer oder Peter A. Pfister engagieren sich als StartAngel. Letzterer wurde 2009 zum Schweizer Business Angel of the Year gekürt. Dazu heisst es bei StartAngels: «Unser Vorstandsmitglied Peter Pfister ist nicht nur ein sehr erfolgreicher Angel Investor, welcher mit seinem Enthusiasmus die Schweizer Startup-Szene tatkräftig mitprägt, sondern auch einer der wenigen Business Angels, die fähig und in der Lage sind in Biotech zu investieren.»

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.