Die Schweizer Startup-Nationalmannschaft fliegt nach Boston

Heute Nachmittag fliegen die 20 Gewinner des Wettbewerbs venture leaders als Schweizer Startup-Nationalmannschaft für ein zehntägiges Business-Development-Programm nach Boston. Was das Team in den USA erlebt, ist ab Donnerstag in unseren News regelmässig zu lesen.

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Die Schweizer Startup-Nationalmannschaft 2010
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Johannes Reck von GetYourGuide
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Alexander Ilic von Dacuda
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Emanuela Keller von NeMoDevices
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Jan Lichtenberg von InSphero

Johannes Reck von GetYourGuide, Emanuela Keller von NeMoDevices, Jan Lichtenberg von InSphero und Alexander Ilic von Dacuda berichten in den nächsten Tagen persönlich aus Boston. Das venture leaders Redaktionsteam kurz vorgestellt:

Johannes Reck – GetYourGuide
Eine Online-Plattform, über die man Erlebnisse buchen kann. Mit ihrer Geschäftsidee haben Johannes Reck und sein Team schon international von sich reden gemacht – beispielsweise an der Get Funded Show des internationalen World Travel Markets in London. Entwickelt wurde das Geschäftsmodell von GetYourGuide im Semesterkurs venture challenge.

Alexander Ilic – Dacuda
Dacuda wurde 2008 als Spin-off der ETH Zürich mit dem Anspruch gegründet, die schnellste und einfachste Art des Scannens zu entwickeln. Dacuda setzt dabei auf kostengünstige Sensoren und die Echtzeitanalyse von Kamerabildern. Das erste Produkt soll bereits 2011 auf den Markt kommen – es ist die weltweit erste scannende Computermaus. Dr. Alexander Ilic ist Gründer, Mit-Erfinder, technischer Vorstand und Verwaltungsratspräsident von Dacuda.

Emanuela Keller – NemoDevices
NeMoDevices steht für innovative NeuroMonitoring-Systeme. Die Technologie-Plattform erlaubt es, die für eine Hirnschädigung entscheidenden Schlüsselparameter Hirndurchblutung und Sauerstoffversorgung bei allen Risikopatienten direkt am Krankenbett zu überwachen. Damit sollen Therapie, Überlebenschancen und Lebensqualität von Patienten mit Schlaganfällen und Schädel-Hirn-Trauma verbessert werden. PD Dr. Emanuela Keller ist Firmengründerin, Miterfinderin und klinische Anwenderin der Messtechnik.

Jan Lichtenberg – Insphero
2009 gewann InSphero 130‘000 Franken bei venture kick und 150‘000 Franken beim Heuberger Winterthur Jungunternehmerpreis. Ganz klar – auch andere glauben an das Potenzial von InSphero. Das Startup hat sich der Herstellung und dem Vertrieb von hochwertigen organotypischen Mikrogeweben verschrieben, die dem echten menschlichen Körpergewebe sehr nahe kommen. Die sogenannten Micro Tissues können für eine effizientere Medikamenten-Entwicklung eingesetzt werden, was wiederum die Medikamententests verbilligen und vereinfachen soll.

Über venture leaders
Der Startup-Wettbewerb venture leaders, bei dem als Preis ein zehntägiges Intensivtraining in Boston winkt, ist Teil des Programms von venturelab, dem nationalen Startup-Training der Förderagentur für Innovation KTI und will innovative Jungunternehmen mit internationalem Wachstumspotenzial gezielt fördern. In Boston haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich intensiv mit der Entwicklung und Kommerzialisierung ihrer Hightech-Produkte in den USA zu befassen und sich bereits in einem frühen Stadium auf internationaler Bühne zu profilieren. Organisiert wird venture leaders in Zusammenarbeit mit swissnex Boston. Weitere Unterstützung leistet Ernst&Young innerhalb seines Programms «Entrepreneur of the Year».

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.