Inkubator Basel: Neues Zuhause für useKit und NiNART

Bereits sechs Startups aus den verschiedensten Hightech-Bereichen haben den Inkubator Basel zu ihrem neuen Zuhause gemacht. Darunter auch die Spin-offs useKit und NiNART, die beide bei venture kick schon Startkapital abgeholt haben. Gestern wurde das neue Startup-Center offiziell eröffnet.

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Inkubator-Betreiber Peter Burckhardt (Mitte) in der Panel-Diskussion

Unverputzte Wände, Rohre, die aus den Wänden ragen und noch unbeheizte Räume. Fix fertig ist das neue Startup-Center in Basel noch nicht. Das hinderte die Initianten des Projekts aber nicht daran, ihren Inkubator gestern offiziell einzuweihen. Zu Recht: Denn bereits haben die ersten Startups ihre Räumlichkeiten bezogen.

Gezielte Förderung für Spin-offs der Uni Basel und der FHNW
Mit dem Angebot wollen die Initianten und Betreiber – die Uni Basel, die FHNW, der Kanton Basel-Stadt sowie die Startup-Agentur EVA – vor allem Spin-offs der Uni Basel und der FHNW gezielt fördern. Aber auch andere Startups können profitieren: Von den sechs Jungunternehmen, die das Startup-Center im Moment beherbergt, sind auch zwei von extern darunter.

370 Quadratmeter für Startups
Zu den ersten, die sich im Inkubator angesiedelt haben, zählt das ICT Spin-off useKit, welches mit seiner Web-Applikation eine neue Dimension im Umgang mit dem Internet eröffnen will. «Wir freuen uns, hier sein zu dürfen und dieses tolle Angebot nützen zu können», meinte Sven Rizotti, Startup-Gründer und Gewinner bei venture kick am Eröffnungsanlass. Sein Team hat sich bereits bestens im Grossraumbüro eingerichtet, das noch für viele andere Spin-offs Platz bietet. Rund 370 Quadratmeter stehen im Moment zur Verfügung. Dazu gehören auch drei Einzelbüros, ein Labor und ein Sitzungszimmer. Sollte dieser Platz nicht reichen, besteht auch die Möglichkeit, weitere Flächen anzumieten und auszubauen, so Peter Burckhardt von der EVA.

Neues Zuhause für useKit, NiNART und INOFEA
Neben useKit haben sich auch Startups aus anderen Hightech-Bereichen angesiedelt. So zum Beispiel INOFEA, ein Spin-off der FHNW, das eine Methode zur Entfernung von unerwünschten und schädigenden Partikeln im Wasser entwickelt hat. Oder NiNART, das Spin-off von Sylvia Geney, das mittels neuartigen Methoden im Bereich der Nanomanipulation von Molekülen, neue Möglichkeiten in der Medizindiagnostik schaffen will.

Viele gute Wünsche
Von den Referenten und Panel-Diskussionsteilnehmern am Eröffnungsanlass, darunter Urs Matter von Nanosurf, Andy Fischer von Medgate oder Gerda Massüger vom Business Park Reinach, durfte Inkubator-Betreiber Peter Burkhardt unisono den Wunsch entgegennehmen, hoffentlich viele erfolgreiche Startups zu beherbergen. Denn nur so könne sich der neue Basler Inkubator selber zu einem vollen Erfolg und einem wichtigen Eckpfeiler der Basler Standortförderung entwickeln.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.