Eine neue Plattform als Schaufenster für Schweizer Innovatoren

Um Schweizer Innovatoren untereinander besser zu vernetzen und ihnen auch im Ausland zu mehr Präsenz zu verhelfen, hat das IFJ Institut für Jungunternehmen mit Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung und in Partnerschaft mit Hyperweek und swissnex Boston eine neue Social-Media-Plattform lanciert: inno-swiss.com.

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Gemäss dem European Innovation Scoreboard ist die Schweiz das innovativste Land Europas. Sucht man aber im Internet nach den Trägern dieser Innovation, ist weder eine umfassende, zentrale Informationssammlung noch ein flächendeckendes Netzwerk zu finden. Das soll sich nun mit der Social-Media-Plattform inno-swiss.com ändern.

Netzwerk und Informationsaustausch
Mit der Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung und in Partnerschaft mit Hyperweek und swissnex Boston hat das IFJ die Online-Plattform inno-swiss.com neu lanciert. Ziel ist es, Schweizer Innovatoren und Unternehmern eine einzigartige virtuelle Plattform zur Verfügung zu stellen, mit der sie ihre Tätigkeiten vorantreiben und sich untereinander austauschen können. Durch dieses Portal soll sowohl in der Schweiz als auch insbesondere im Ausland eine höhere Bekanntheit, eine bessere Vernetzung und ein vermehrter Wissensaustausch unter den führenden und aufstrebenden Schweizer Innovatoren ermöglicht werden. Jordi Montserrat, Projektleiter: «Bis anhin gab es keinen Ort, wo man Informationen zur Schweizer Innovationsszene beziehen und gleichzeitig mitverfolgen konnte, was sich in diesem Bereich so tut. Genau da setzen wir mit inno-swiss.com an. Auf der Plattform können innovative Unternehmen, Investoren, Förderstellen etc. sich in Gruppen zusammenschliessen, Neuigkeiten bekannt machen und auf dem Laufenden bleiben.»

Promotion im Ausland
Die Plattform dürfte auch im Ausland auf Interesse stossen. Pascal Marmier, Direktor swissnex Boston: «Innovation wird zunehmend global. inno-swiss.com wird unsere Arbeit erleichtern, den Austausch mit Top-Innovatoren in der Region Boston voranzutreiben. Und während Unternehmen die unterschiedlichen Herangehensweisen in den verschiedenen Teilen der Welt kennen lernen, ist es äusserst hilfreich, dank einer solchen Plattform den Ideenaustausch mit gleichgesinnten Schweizer Kontakten sicherstellen zu können.» Dies ist auch ein Grund für die Gebert Rüf Stiftung, die unter anderem die Startup-Förderinitiative venture kick mit initiiert hat, bei dem Projekt mitzuwirken. Pascale Vonmont, stellvertretende Geschäftsführerin: «Für viele innovative Startups aus dem Hightech-Bereich ist der Schweizer Markt zu klein. Eine Expansion ins Ausland ist nicht nur wünschenswert, sondern oft auch ein Muss, um überhaupt überleben zu können. Deshalb ist eine nationale und internationale Vernetzung von Anfang an wichtig, um neue Märkte zu erschliessen und potentielle Investoren sowie strategische Partner zu finden. inno-swiss.com kann dabei einen wertvollen Beitrag leisten.»

Gebaut von einem innovativen Startup: Hyperweek
Der Rahmen für die virtuelle Plattform hat das Startup Hyperweek aus der Romandie entwickelt. Für Mitgründer Raphaël Briner ein Projekt, in dem er selber einen grossen Nutzen sieht: «Während der Phase unserer Firmenentwicklung hatte ich die Gelegenheit, am zehntägigen Business-Development-Programm venture leaders der Förderagentur für Innovation KTI in Boston teilzunehmen. Von diesen Kontakten, die ich in dieser Zeit schliessen konnte, profitiere ich nach wie vor. Gerade für innovative Startups bietet so eine Plattform eine gute Chance, sich selber zu präsentieren und sein Netzwerk zu erweitern.»

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.