Je 20‘000 Franken für QualySense und Namahe

Eine IT-Plattform, um in der Versorgungskette den Überblick zu behalten und ein System für die Kontrolle der Nahrungsmittelqualität: Mit diesen Projekten ist es Francesco Dell’Endice von QualySense und Ajay Lakhwani von Namahe gelungen, die venture kick Jury auch in der zweiten Runde zu überzeugen und damit weitere 20‘000 Franken zu gewinnen.

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Die Gewinner:Ajay Lakhwani (l) und Francesco Dell'Endice (r)

Wer im Volg-Laden nach einer Schweizer Biowurst greift, hat wohl das Gefühl ein reines Produkt aus der Gegend zu kaufen. Dass die Wursthaut mit grösster Wahrscheinlichkeit aus China stammt, weiss praktisch niemand. In unserer globalisierten Welt ist es unterdessen fast nicht mehr möglich genau zu wissen, woher die einzelnen Produktteile stammen.

Den Weg von der Herstellung bis zum Verkauf genau verfolgen
Dem will Namahe Abhilfe schaffen. Das Team um Ajay Lakhwani ist daran, ein IT-System zu entwickeln, das den Weg, den ein Produkt von seiner Herstellung bis zum Verkauf zurücklegt, überschaubar machen soll. Mit diesem Überblick zur Versorgungskette wollen die Projektträger auch hinsichtlich der schlechten Arbeitsbedingungen in Drittweltländern Transparenz schaffen und das soziale Bewusstsein der Konsumenten wecken.

Mehr Kontrolle für die Qualität von Nahrungsmitteln
Ebenfalls um Nahrungsmittel geht es beim Projekt von Qualysense. Das Startup der Uni Zürich bietet Geräte an, mit denen sich die Qualität von Früchten, Gemüse, Fleisch oder Milchprodukten messen und kontrollieren lässt.

Nochmals 100‘000 Franken in der dritten Runde
Die beiden Projektteams haben jetzt weitere sechs Monate Zeit, um nochmals intensiv an ihren Geschäftsmodellen zu feilen. Dazu hat Francesco Dell’Endice auch vor, das Angebot von venturelab zu nutzen. Nach Ablauf des halben Jahres müssen sich die beiden Startups in der letzten Runde behaupten, bei der es dann nochmals 100‘000 Franken zu gewinnen gibt.

Mehr als 100 Projektteams haben profitiert
Von venture kick haben unterdessen mehr als 100 Projektteams profitiert. Seit Start der privaten Förderinitiative im Herbst 2007 wurden mehr als 3.6 Millionen Franken ausgeschüttet. Dass diese Pre-Seed-Finanzierung eine langfristige Wirkung zeigt, belegt eine laufend geführte Umfrage unter den Projektgewinnern: 75 Firmen wurden gegründet und mehr als 400 Arbeitsplätze geschaffen.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.