Die NZZ schreibt: Startup-Förderung auf breiter Front

Der Investor und sein Startup; ein blühendes Biotop für gründungswillige Forscher; von Unternehmern alter Schule bis zum Global Player – in der heutigen Ausgabe widmet die NZZ der Startup-Szene zwei Seiten Berichterstattung. Ein Überblick über die erschienenen Artikel.

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Startup-Special in der NZZ

Themen rund um die Startup-Szene interessieren je länger je mehr auch die Medien. Und das ist gut so. Denn nur so sehen Herr und Frau Schweizer überhaupt, was sich in diesem innovativen Feld alles tut. Die drei NZZ-Artikel zum Thema Startup kurz zusammengefasst.

Der Investor und sein Startup
In Ausnahmefällen können Hightech-Unternehmen auch mit wenig finanziellen Mitteln gedeihen, schreibt Robin Schwarzenbach. Entscheidend ist jedoch, dass die Philosophie von Jungunternehmer und Investor übereinstimmt. Als Beispiel erzählt er die Geschichte von Dualsystems, einem Biotech-Startup in Schlieren und ihrem mittlerweile grössten Aktionär Raymond Bisang. Dualsystems ist ein Spin-off der Uni Zürich und wurde vor 10 Jahren gegründet. Wie die entwickelte Technologie des Startups genau funktionierte, wusste Bisang beim Geschäftseinstieg nicht, wie er der NZZ freimütig erklärt. Überzeugt hatten ihn dazumal aber ein grundsolides Dienstleistungskonzept und überschaubare Fixkosten.

Blühendes Biotop für gründungswillige Forscher
Die Schweizer Hochschulen bringen immer mehr Spin-offs hervor. Ohne Startup-Förderung wäre dem aber nicht so, meint Ronald Schenkel und listet dabei verschiedene Programme und Wettbewerbe auf, die sich zum Ziel gesetzt haben, dieses Potential zu entfalten. Erwähnt sind dabei das nationale Trainingsprogramm venturelab und die private Förderinitiative venture kick, die innerhalb der letzten zwei Jahre mehr als 3.5 Millionen Franken für Startup-Projekte ausgeschüttet hat. Zum Kreis der Helfer zählen aber auch viele Personen, die selbst einmal Unternehmer gewesen sind. Die Erkenntnis, dass es sowieso keine sicheren Investitionsmöglichkeiten mehr gibt, lässt zudem die Bereitschaft wachsen, das Risiko zu wagen und sein Geld in Startups zu investieren.

Von Unternehmen alter Schule bis zum Global Player
Vor allem Startups aus dem Hightech-Bereich sind auf ein erhebliches Startkapital angewiesen. Kostenintensive Entwicklungsphasen und eine teure Ausstattung sind elementar. Geld sei vorhanden, schreibt Schwarzenbach und verweist auf die Zahlen des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums der Universität Basel, wonach Schweizer Startups zwischen 2004 und 2008 mehr als 1.2 Milliarden Franken an Eigenkapital aufzunehmen vermochten. Allerdings gibt es verschiedene Ansprechpartner, die andere Erwartungen haben, schreibt er weiter und erwähnt dabei auch wieder verschiedene Wettbewerbe wie derjenige von venture2010, de Vigier und venture kick. All diese Preise generieren aber nicht nur Geld, sondern verhelfen auch zu mehr Renommee, ein Ziel, dass die KTI auch mit der Verleihung des CTI Start-up Labels ebenfalls verfolgt.

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.