Fybit: mehr Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit für Websites

Fybit will neue Standards in Sachen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit von Websites setzen. Dazu hat das innovative Gründerteam rund um Yvonne Anne Pignolet von der ETH Zürich ein neues Werkzeug für die Software-Entwicklung auf den Markt gebracht.

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Das Team von Fybit

Riatrax heisst das Produkt von Fybit. Damit will das Spin-off die Effizienz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit von komplexen und anspruchsvollen Applikationen verbessern. Bei venture challenge haben die Firmengründer gelernt, sich die Unternehmerbrille aufzusetzen und dementsprechend zu denken und zu handeln.

Am Anfang eine Idee
Oft entstehen Geschäftsideen aus eigenen Erfahrungen, die man macht oder in Momenten, in denen man mit einer Situation unzufrieden ist. So auch bei Fybit. Yvonne Anne Pignolet: «Fabian Bannwart, einer der Mitgründer, hat in seinem alten Job festgestellt, dass die existierenden Produkte grosse Defizite haben, wenn es darum geht, für bestehende Applikationen eine schnelle, benutzerfreundliche Oberfläche im Web zu erstellen. Und Erol Koç, ebenfalls Mitgründer, hat wegen seiner Erfahrung im IT-Sicherheitsbereich erkannt, dass genau diese renovierten Applikationen aufgrund der neuen Komplexität von heutigen Sicherheitslösungen nicht geschützt werden können. Daraus ist die Idee entstanden, eine eigene Lösung zu entwickeln.»

Mehr Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in einem
Riatrax analysiert den Code solcher Applikation, identifiziert dadurch Angriffspunkte und schützt sie. Für die Benutzerfreundlichkeit bietet Fybit interaktive graphische Elemente, die Riatrax mit dem Sicherheitsschutz verschmelzt. Daraus resultieren laut Pignolet diverse Vorteile: «Firmen können ihren Sicherheitsverpflichtungen – z.B. für Datenschutz – nachkommen und trotzdem die Bedürfnisse der Angestellten und Kunden an einfache, schnelle und interaktive Websites erfüllen. Wir rechnen damit, dass Firmen damit etwa 30% der Kosten für Entwicklung und Unterhalt von sicherheitskritischen Applikationen einsparen können.»

Auf zum Unternehmertum mit venturelab
Mit ihrem Produkt haben die drei ehemaligen ETH-Studenten den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Für Pignolet die Chance, selber etwas bewegen zu können, Herausforderungen anzunehmen und selber bestimmen zu können. Dabei hat sich auch der Alltag verändert. «Wir sehen die Dinge jetzt aus dem Unternehmerblickwinkel: Was ist der Markt? Wo ist der Kundennutzen? Prioritäten zu setzen und fokussieren ist wichtig. Und, die Tage sind kürzer geworden», meint Anne Yvonne. Auf dem Weg zum Unternehmertum hat ihnen auch venturelab, venture kick und KTI/CTI-Startup geholfen. «venture challenge hat uns das Basiswissen in Finanzen, IP, Marketing, etc. vermittelt. Genauso wichtig sind die Kontakte und Anlaufstellen, auf die wir sonst nicht aufmerksam geworden wären.» Für andere angehende Unternehmerinnen und Unternehmer hat Pignolet auch einen Tipp auf Lager: «Es ist wichtig, erfahrene Unternehmer zu finden, die einem beraten. Es gibt so vieles, woran man am Anfang nicht denkt und jedes Feedback bringt einem weiter! Unser Advisory Board mit Leuten, die selbst ein Startup zum Fliegen gebracht haben oder die Branche sehr gut kennen, ist extrem wichtig für uns!»

Weiterführende Links

annual report 2013

Mehr als 11 Mio. an Startkapital, über 298 finanzierte Startups, mehr als 464 Mio. an Folgefinanzierungen und 2433 neue Jobs - dies ist der Erfolgsausweis von venture kick seit die private Initiative im Herbst 2007 ins Leben gerufen wurde (Konsortium).

annual report 2013

Eine philanthropische Initiative eines privaten Konsortiums

Wissenschaftliche Innovationen in die Marktwirtschaft zu transferieren und damit nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen ist der Schlüssel für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Diese Lücke zu schliessen und Startups in einer sehr frühen Phase zu unterstützen ist wichtig und eine philantropische Aufgabe.